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Fussreflexzonen-Massage

Fussreflexzonen-Massage ist eine komplementärmedizinische Methode zur Entspannung, Linderung von Beschwerden (z.B. Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme) und zur allgemeinen Gesundheitsförderung.

 

Die Füsse tragen uns durchs ganze Leben und werden oft links liegen gelassen. Sie ertragen lautlos Strapazen wie Marathonläufe oder werden in enge Schuhe oder High Heels gezwängt.

Fussreflexzonen- Massage löst nicht nur Verspannungen in den Füssen, sie kann sich auch auf den ganzen Organismus positiv auswirken.


Nackte Füsse im Sank
Den Füssen tut es wohl an der frischen Luft und beim barfuss gehen.

Geschichte

Die Fussreflexzonen-Massage ist eine ganzheitliche Therapieform, die ihren Ursprung schon vor mehreren 1000 Jahren in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) hat. In den frühen 1920er Jahre entdeckte der amerikanischen Arzt William Henry Fitzgerald den Zusammenhang zwischen Schmerzempfinden und bestimmten Druckpunkten und entwickelte daraus die Zonentherapie (Zone- Therapy), indem er den ganzen Körper in 10 Längszonen einteilte.

Die Physiotherapeutin Eunice Ingham kam auf Grund individuellen Erfahrungen mit der Zonentherapie zum Schluss, dass die Füsse die besten "Objekte" dieser Therapie sind. Sie übertrug die Körperzonen auf die Füsse und teilte die Füsse zusätzlich in 4 Querzonen ein, die wiederum im Körper zu finden sind.

Als Schülerin von Eunice Ingham brachte die deutsche Krankenschwester Hanne Marquart die "Reflexologie" nach Europa und entwickelte die Methode weiter zur heutigen Fussreflexzonentherapie, welche sie in diversen Ausbildungszentren unterrichtete.

 

Prinzip

Das Prinzip der Reflexzonenmassage basiert auf der Theorie, dass bestimmte Bereiche oder Reflexzonen an den Füssen und Händen mit Organen, Knochen, Muskeln und Körperfunktionen verbunden sind.

Durch Massage dieser Druckpunkte werden elektrobiologische Reize gesetzt, welche eine regulierende Wirkung auf entsprechende Körperregionen haben.

In der Fussreflexzonenmassage nach Hanne Marquart wird der Fuss in 10 Längszonen und 4 Querzonen eingeteilt. Die Längszonen ziehen sich durch den ganzen Körper bis zum Schädeldach.

 

Wirkung und Indikationen

Wie bereits oben erwähnt, wirkt sich die Fussreflexzonen-Massage auf den gesamten Organismus aus. Sie entspannt, löst energetische Blockaden und verbessert die Durchblutung lokal, wie auch in der entsprechenden Körperzone. Eine gesteigerte Durchblutung bedeutet bessere Versorgung von Sauerstoff und Nährstoffen in, wie auch Abtransport von Abfallprodukten aus den Zellen. Dies fördert den Heilungsprozess.

So kann sie bei vielfältigen Beschwerden wie Schmerzen am Bewegungsapparat, Migräne, Stress, Verdauungsproblemen, Verspannungen und hormonelle Dysbalance angewendet werden. Gute Erfolge werden auch bei Behandlung der Lymphzonen zur Lymphdrainage erzielt.

Im Allgemeinen ist die Fussreflexzonen-Massage gut verträglich. Als kurzzeitige Erstreaktionen können z.Bsp. Müdigkeit, Kopfschmerzen, vermehrter Harndrang und Schwitzen oder auch emotionale Empfindlichkeit auftreten.

 

Häufigkeit

Um eine anhaltente Linderung von Beschwerden zu erlangen, empfiehlt sich eine wöchentliche Anwendung während etwa 2 Monaten. Danach und zur Stabilisierung reicht meist eine Behandlung pro Monat, dies ist jedoch individuell vom Empfinden des Klienten abhängig.

Eine regelmässige Anwendung wirkt sich jedenfalls positiv aufs Wohlbefinden aus und senkt den Stresslevel.

 

Nackte Füsse im Wasser

Fazit:  Wer seine Füsse verwöhnt, verwöhnt den ganzen Körper!


 
 
 

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